Signalskitchen's Blog

HF, VHF, UHF: Monitoring, DXing, SWL, Signal-Analyse & SDR

60 m-Tropenband im Visier des Markers

Um die Funktionalität der Marker-Log-Funktion weiter kennen zu lernen habe ich mich am 13.1.2010 daran gemacht und das 60 m-Band von 21.43 UTC bis ca. 01.30 UTC aufgezeichnet. Anschließend nahm ich mir die Datenkonserve vor und untersuchte zunächst klassisch den Audiooutput durch hören auf interessante Sender. Dabei erinnerte ich mich an das Log in der aktuellen Ausgabe des Radio-Kuriers. Dort war VL8K aus Australien auf 5025 kHz verzeichnet. Und tatsächlich, zwischen 21.43 bis 21.54 UTC konnte ich noch englisch sprechende Stimmen und entsprechende Musikstücke identifizieren. Leider hatte ich dann erhebliches QRM bis ca. 22.08 UTC auf der Frequenz, die eine Weiterverfolgung der Sendung nicht möglich machte. Um sicher zu sein, dass es sich tatsächlich um das vermutete Signal aus AUS handeln kann habe ich mittels AZ-Map eine kurze Überprüfung der Dunkelzone vorgenommen – es passte! Die Karte zeigt es (Abbildung 1).

Nach dem das QRM wieder abgenommen hatte hörte ich dann aber spanisch klingende Stimmen. Der Blick in die Frequenzliste ergab, dass es sich um Radio Rebelde aus Cuba handeln müsste. Die Nachrichten brachten Gewissheit. Auch hier überprüfte ich die Dunkelzone zunächst (Abbildung 2) und noch mal zu spätere Stunde (Abbildung 3) – das „wandern“ der Dunkelzone ist durch einen Vergleich der beiden Abbildung (2&3) gut zu erkennen.

Abbildung 1

Abbildung 2

Abbildung 3

Nun hatte ich zunächst einen Überblick, welche Signale welchen Ursprung haben. Darauf hin ging ich daran zunächst wieder die Rohdaten in Excel zu importieren, zu sortieren, die Uhrzeit zu generieren und ein Diagramm zu erstellen. Lediglich den „Zeitsprung“ von 24h auf 00h muss ich noch ändern – im Moment zähle ich die Uhrzeit linear weiter….

Aus dem Signal-Pegel-Diagramm (Schwarz: Rauschflur; Lila: 5025kHz-Signal) ist wieder gut der S/N-Abstand erkennbar. Der leichte Pegeleinbruch gegen kurz vor 22h ist das auftretende QRM. Anschließend steigt der Signalpegel wieder an – ein Fade-In von Cuba ist wenig später hörbar. Der S/N-Abstand nimmt zu, da das Signal aus Kuba stärker wird.

Mal sehen, ob ich beim nächsten Messen das Zeitintervall von bisher 5 Sekunden einmal auf 1 Sekunde senke, um mir Flatter-Fading in Diagramm-Form anzusehen.

Ich berichte….

73, Alexander

No comments yet»

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: